Stephanes Biertipp Fränkisches Rauchweizen
Hallo und herzlich Willkommen zu Stephanes Biertipp!
Ein Rauchweizen nach fränkischer Tradition mit dem Namen Roog. Rauchweizen mit entschärfter Rauchnote. Das Bier hat den Rauchbier-typischen Charakter, der wunderbar mit Spezialaromen und Klängen von Weizenbier harmoniert. Es ist rotbräunlich, trüb und tritt kapriziös und individuell auf, schöner dunkel-beiger bis hellbrauner Schaum, bananig (hefeweizentypisch), aber mit feiner, eleganter und wunderbar harmonisch eingebundener Rauchnote (nicht mit Bamberger Schlenkerla zu vergleichen); feinduftig, fruchtig und karamellig im Bouquet; frischer, und hier zunächst deutlicher (als im Duft) von Raucharomen geprägt; rassig und stoffig zugleich; interessante Würzigkeit; dezente Süße und elegante Malznote im langen Nachhall.
Der Antrunk ist noch nicht sehr aussagekräftig. Im Abgang werden süße, frische, florale Noten deutlich, Himbeerimpressionen sind hier dabei und dies alles wird mit einer dezenten Rauchmalznote im Finish versehen. Brauner Zucker und Karamelltöne gefallen sehr gut. Der Körper ist kunstvoll und sehr kunstfertig komponiert. Selten wird bei Rauchbieren die Textur so deutlich wie hier, es herrscht eine klare Arbeitsteilung zwischen Rauchmalznoten, die dem Bier etwas fast schon Schweres geben, und deutlichen Hopfenimpulsen, die floral, leicht bitter, seifig, fast schon mit Minzfrische und Beerenaromen versehen ausfallen. Ein guter Cognacgeschmack rundet alles gut ab. Das Mundgefühl ist sehr weich, allein das erinnert an ein Weizen, die Hefe nimmt sich geschmacklich zurück, schöne Holzfassnoten kommen auch noch zur Geltung. Rotbraune Farbe liegt vor, Schaum bleibt nicht allzu lang. Das Bier ist süffig wie ein besonders gelungener Wein, woran auch die Flasche erinnert. Säure und ganz leichte Bitterkeit sind perfekt aufeinander abgestimmt. Es gibt genug Kohlensäure.
Fazit: Dieses Rauchweizenbier ist ein Musterbeispiel für virtuose Braukunst und eine unglaublich detailverliebte Geschmackskreation, wie ich es von nahezu jedem Braufactum-Produktkenner.
Ein Rauchweizen nach fränkischer Tradition mit dem Namen Roog. Rauchweizen mit entschärfter Rauchnote. Das Bier hat den Rauchbier-typischen Charakter, der wunderbar mit Spezialaromen und Klängen von Weizenbier harmoniert. Es ist rotbräunlich, trüb und tritt kapriziös und individuell auf, schöner dunkel-beiger bis hellbrauner Schaum, bananig (hefeweizentypisch), aber mit feiner, eleganter und wunderbar harmonisch eingebundener Rauchnote (nicht mit Bamberger Schlenkerla zu vergleichen); feinduftig, fruchtig und karamellig im Bouquet; frischer, und hier zunächst deutlicher (als im Duft) von Raucharomen geprägt; rassig und stoffig zugleich; interessante Würzigkeit; dezente Süße und elegante Malznote im langen Nachhall.
Der Antrunk ist noch nicht sehr aussagekräftig. Im Abgang werden süße, frische, florale Noten deutlich, Himbeerimpressionen sind hier dabei und dies alles wird mit einer dezenten Rauchmalznote im Finish versehen. Brauner Zucker und Karamelltöne gefallen sehr gut. Der Körper ist kunstvoll und sehr kunstfertig komponiert. Selten wird bei Rauchbieren die Textur so deutlich wie hier, es herrscht eine klare Arbeitsteilung zwischen Rauchmalznoten, die dem Bier etwas fast schon Schweres geben, und deutlichen Hopfenimpulsen, die floral, leicht bitter, seifig, fast schon mit Minzfrische und Beerenaromen versehen ausfallen. Ein guter Cognacgeschmack rundet alles gut ab. Das Mundgefühl ist sehr weich, allein das erinnert an ein Weizen, die Hefe nimmt sich geschmacklich zurück, schöne Holzfassnoten kommen auch noch zur Geltung. Rotbraune Farbe liegt vor, Schaum bleibt nicht allzu lang. Das Bier ist süffig wie ein besonders gelungener Wein, woran auch die Flasche erinnert. Säure und ganz leichte Bitterkeit sind perfekt aufeinander abgestimmt. Es gibt genug Kohlensäure.
Fazit: Dieses Rauchweizenbier ist ein Musterbeispiel für virtuose Braukunst und eine unglaublich detailverliebte Geschmackskreation, wie ich es von nahezu jedem Braufactum-Produktkenner.
(Quelle: E-Mail Newsletter Restaurant Fillet of Soul )