Der Geburtstag im Wandel der Zeit

Die Geschichte und Bräuche rund um die Geburtstagsgeschenke


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Foto blonde Frau mit Brille sitzt im Restaurant vor einer Torte mit brennenden Kerzen und freut sich über ihr Geburtstagsgeschenk mit Yovite Geschenkkarte

Was heute so selbstverständlich erscheint und fester, traditioneller Bestandteil unseres Lebens ist, hat eine noch gar nicht so lange Geschichte: Den Geburtstag, den Jahrestag der Geburt zu feiern. Dem Geburtstagskind, egal ob tatsächlich noch Kind oder reifer Erwachsener, zu gratulieren und "Alles Gute" zu wünschen, ihm eine Torte zu backen und selbstverständlich Geburtstagsgeschenke zu überreichen.

Im alten Ägypten, in Indien und China, im Griechenland und Rom der Frühzeit wurden nachweislich die Geburtstage der Götter und die bedeutender Persönlichkeiten gefeiert. Im alten China gab es daneben schon private Geburtstagsfeiern, an denen allerdings nur männliche Verwandte teilgenommen haben. Auch in der griechischen und römischen Antike wurden bereits die Geburtstage Normal-Sterblicher mit Festessen und Geburtstagsgeschenken begangen. Allerdings richtete sich die Geburtstagsfeier im Alten Rom ursprünglich an die "Lebensbegleiter", den Gott Genius beim Mann, die Göttin Iuno bei einer Frau. Ihnen wurden Opfergaben wie Wein, Kuchen oder Weihrauch als Geburtstagsgeschenke dargebracht.

So steht wohl der heutige Brauch, Geburtstagsgeschenke zu machen, im Zusammenhang mit diesen frühzeitlichen Opfern, die ein Versuch waren, gute und böse Götter wohl gesonnen zu stimmen. Die Sitte der alten Griechen, den Geburtstag der Mondgöttin Artemis mit einem runden, mit Kerzen verzierten Kuchen zu feiern, wird als Ursprung für unseren Brauch der Geburtstagstorte gesehen. Auch Menschen, die ansonsten bestimmt nicht abergläubisch sind, hoffen noch heute, dass ihr Wunsch beim gleichzeitigen Auspusten aller Kerzen in Erfüllung gehen werde.

Wenig erstaunlich, aber interessant ist daher,

dass die Sitte der Geburtstagsfeier und damit die der Gabe von Geburtstagsgeschenken von der christlichen Kirche lange als Relikt heidnischer Götzendienste und ketzerischer Praktiken abgelehnt wurde. Daneben stand und steht für recht viele Menschen der Geburtstag im engen Zusammenhang mit der Astrologie und der Erstellung von Horoskopen. Ohne Kalender musste der Geburtstag eines Menschen nach den Sternen festgestellt werden. Der Glaube, der Stand der Himmelskörper zur Stunde der Geburt könne das Schicksal eines Menschen beeinflussen, widerspricht nach dieser Vorstellung insofern auch der Schicksal bestimmenden Rolle eines christlichen Gottes.

Im Zuge der Christianisierung war der Namenstag einer Person deshalb von weitaus größerer Bedeutung als der eigene Geburtstag. Dieser war einfachen Leuten häufig nicht einmal bekannt. So war die Geburtstagsfeier zwar schon im Mittelalter als "weltliches" Fest üblich, dies aber bis ins 19. Jahrhundert fast nur in höheren, adligen Kreisen. Der Gedenktag des Heiligen, dessen Name ein Neugetaufter empfangen hatte, war dagegen im Kirchenkalender verzeichnet. Bis in das hohe Mittelalter war es den Gläubigen dabei freigestellt, welchen Namen die Eltern ihrem Kind geben. Mit der Reformationszeit gewann das Namenspatronat und damit die Sitte, den Namenstag zu feiern, aber an Bedeutung, da die katholische Kirche gewissermaßen ein Zeichen gegen die Ablehnung der Heiligenverehrung durch die Protestanten setzen musste.

Und wie die christliche Kirche früher die Feier des Geburtstages ablehnte, um sich vom heidnischen Glauben abzugrenzen und später die katholische Kirche, um sich von der evangelischen Kirche abzugrenzen, so wird diese Sitte auch heute noch von konservativen Strömungen des Islams als christlicher oder jüdischer Brauch abgelehnt. Auch Zeugen Jehovas feiern den eigenen Geburtstag nicht.

Wenn Sie nun also - unabhängig von allen geschichtlichen Glaubensbetrachtungen - die Geburtstage Ihrer Lieben feiern möchten - frei nach alter heidnischer Sitte mit einem Festessen und schönen Geburtstagsgeschenken: Dann finden Sie bei Yovite.com garantiert das richtige. Wie einfach das geht, zeigen wir Ihnen hier.

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