So argwöhnt so mancher hierzulande - nicht ganz zu Unrecht-, dass umtriebige Floristen dem Valentinstag zu seiner jetzigen Bedeutung verholfen haben. Auch die Amerikaner stehen im Generalverdacht, den Deutschen diesen Brauch übergestülpt zu haben.
Tatsächlich kann die Verbreitung des Valentinstages
als Globalisierungsphänomen betrachtet werden. So wurde 1950 in Nürnberg der erste "Valentinsball" gefeiert: Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten US-Soldaten die Tradition des Valentinstages, der dann offiziell eingeführt wurde, nach Deutschland gebracht.
In England, Frankreich und Belgien schicken sich Verliebte bereits seit dem Mittelalter kleine Valentinsgeschenke oder Gedichte. Einen Brauch, den englische Auswanderer später wiederum in die USA mitgenommen hatten.
Nachweislich hat ein englischer Dichter, Geoffrey Chaucer, zur Popularität des Valentintages im angelsächsischen Raum beigetragen. Sein Gedicht, das "Parlament der Vögel", entstand im 14. Jahrhundert. Es brachte den Valentinstag mit der Paarung der Vögel in literarische Verbindung, die nach mittelalterlicher Vorstellung am 14. Februar erstmals im Jahr Hochzeit halten. In die gleiche Richtung führt die im Spätmittelalter in Deutschland für den 14. Februar gebräuchliche Bezeichnung des "Vielliebchentags" und das damit einhergehende Fest der Vogelhochzeit. Noch heute gehört es zum gängigen Aufführungsrepertoire der Grundschulen und Kindergärten, dass die lieben Kleinen - als Uhu oder Elster verkleidet - das alte Volkslied vortragen.
Mittlerweile hat der Brauch, der Liebsten oder dem Liebsten Valentinsgeschenke zu überreichen, nicht nur Deutschland, sondern auch andere europäische Länder, Japan und selbst die Volksrepublik China erreicht.
Der Name des Valentinstages
ist wahrscheinlich auf die Sage um den Bischof Valentin von Terni zurückzuführen. Dieser soll auf Befehl des römischen Kaisers Claudius II. am 14. Februar 269 in Rom enthauptet worden sein, nachdem er Verliebte nach christlichem Ritus getraut hatte, obwohl dies derzeit streng verboten war. Eine weitere Legende um diesen Bischof besagte, dass er Liebende mit Blumen aus seinem Rosengarten beschenkt haben soll (die ersten Valentinsgeschenke!).
Bereits ab dem 4. Jahrhundert wurde der heilige Valentin als christlicher Märtyrer in Rom und Terni verehrt. Womöglich wurden die Geschichte um den Bischof und heidnisches Brauchtum durch die Christianisierung zum Valentinstag verwoben. Denn auf den 14. Februar fiel auch das römische Fest "Lupercalia", der Feiertag der römischen Göttin Juno, Frau des Jupiters und Beschützerin der Ehe. Mädchen holten sich im Juno-Tempel ein Liebesorakel für die richtige Wahl ihres Zukünftigen. Pärchen wurden füreinander ausgelost, die dann als verlobte Valentin und Valentina galten.
Ob Bischof Valentin von Ternsi jedoch überhaupt existierte, kann nicht definitiv historisch belegt werden; und so strich die Kirche 1970 mit der Reform des römischen Generalkalenders den Valentinstag und damit auch diesen Heiligen Valentin.
Trotzdem erfreut sich der Valentinstag in Deutschland wachsender Beliebtheit, so dass selbst die katholische Kirche mittlerweile den Valentinstag nutzt, um Segensfeiern für liebende Paare anzubieten.
Viele sehen den Valentinstag dennoch als künstlich erschaffenen Festtag an, weil er zumindest in Deutschland auf eine noch nicht so lange Tradition zurückblicken kann. Aber das traf irgendwann einmal auch auf Weihnachten, Ostern, den Mutter- und den Vatertag zu.
Ob und wie man dem vermeintlichen Konsumzwang folgt, bleibt jedem selbst überlassen. Schöner ist es natürlich, auch ohne Anlass einfach Valentinsgeschenke zu machen, die von Herzen kommen. Oft bleibt es aber beim guten Vorsatz, und so sind es dann doch wieder die Feiertage, an denen man seine Lieben beschenkt.
Zumindest der Valentinstag bleibt den Liebenden vorbehalten. Und wer nicht den üblichen Blumenstrauss oder ganz platt eine Schachtel Pralinen als Valentinsgeschenk überreichen möchte, findet hier alternative Geschenkideen mit eines unserer ausgewählten Liebesgedichte zum Valentinstag.
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